FAQ 26: Kann ich mein Elektrofahrzeug an jeder Ladestation laden?
Bisher konnte der Nutzer in der Regel nur an Ladesäulen des (Strom)-Anbieters tanken, mit dem er ein Vertragsverhältnis hat. Künftig soll die Möglichkeit des Ladens an allen Ladesäulen im öffentlichen Raum durch Vergabe von Identifikationsnummern bestehen. Kunden, Ladesäulenbetreiber und Stromanbieter sind dadurch mit Hilfe einer individuellen ID klar identifizierbar, was den Datenaustausch und die Abrechnung zwischen den Ladesäulenbetreiber entsprechend vereinfacht.
Eine Entwicklung für die Abrechnung zwischen unterschiedlichen Anbietern von Ladeinfrastrukturen (Roaming) leistet z.B. Hubject, ein Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens mit Sitz in Berlin. Das Joint Venture betreibt eine branchenübergreifende Business- und IT-Plattform zur Vernetzung von Ladeinfrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern. Hubject hat das Projekt „Intercharge“ mit dem Slogan „Charge wherever you like – Laden Sie auf, wo immer Sie wollen“ gestartet. Ziel ist es, Ladestationen verschiedener Anbieter europaweit zu vernetzen. Ein ähnliches Ziel verfolgt das Unternehmen smartlab. Mit der Initiative ladenetz.de soll ein Netz von kommunalen Ladestationen aufgebaut werden.
Wenn der Zugang zur Ladestation und die Abrechnung sichergestellt sind, wird außerdem noch der passende Stecker benötigt. Am gängigsten sind heute Typ-2 Stecker, sowohl bei Fahrzeugen als auch bei Ladestationen. Meist haben Ladestationen zudem die Möglichkeit, über die normale Haushaltssteckdose zu laden.
Quelle: www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=580870.html
Quelle: www.sueddeutsche.de/auto/ladestationen-fuer-elektroautos-bezahlen-nach-dem-roaming-prinzip-1.1695266
Quelle: http://smartlab-gmbh.de/unternehmen0/unternehmensprofil.html


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