Die mobile grüne Lunge – ein smart fortwo mit Begrünung

Das Pilotprojekt Green Skin wagt die Begrünung eines smart fortwo

Grüne Häuserfassaden sind inzwischen weit verbreitet und gesellschaftlich anerkannt. Die Idee einer Begrünung von Fahrzeugen ist neu. Die Daimler-Tochter Moovel schickt nun einen begrünten smart fortwo auf die Straßen.  

Im Rahmen des Projektes Green Skin werden Dach, Front, Heck und Seitenelemente eines smart fortwo begrünt. Gerade die technische Machbarkeit der Begrünung soll erforscht werden. Die klar umrissene Form soll dabei beibehalten werden. Ebenfalls erprobt wird die Wirkung und Akzeptanz des Green-Skin-Prototypen in der Öffentlichkeit. Eine Diskussion soll angeregt werden, inwieweit neben einer Begrünung von Fassaden auch die Begründung eines Fahrzeugs machbar und akzeptiert ist. Das Green Skin Projekt macht deutlich, was ein begrüntes Fahrzeug bewirken kann. Neben der Bindung von Feinstaub kann auch die Luftqualität verbessert, der Effekt der städtischen Hitzeinseln eingedämmt und die Biodiversität gesteigert werden.Das Pilotfahrzeuge wird mit Sukkulenten aus der Sedum-Familie begrünt. Sedum-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen.

Zum Vergleich: Ein mit Sukkulenten begrüntes Dach besitzt pro Quadratmeter rund 1,4 kg CO2-Umsatzpotentiale im Jahr. Dach, Front, Heck und Seitenelemente zusammengerechnet bietet ein smart fortwo etwa 5 Quadratmeter Fläche. Rein rechnerisch kann man von einem CO2-Umsatzpotenzial von 7 kg ausgehen.

Quelle: daimler.com