Ziele und Ergebnisse des Projektes

  • Ausbau und Betrieb der e-Fahrzeugflotte
  • Entwicklung eines Pedelec-Verleihsystems der zweiten Generation (neue, verleihfähige Pedelecs, korrespondierende Anpassungen an Lade- und Abstellplätze)
  • Weitere Migration der Systeminfrastruktur zur Nutzung durch Call a Bike, e-Call a Bike, e-Scooter, e-Flinkster
  • Integration in ein ÖV-übergreifendes Angebot (Projekt Smart Card STU)
  • Stärkung der intermodalen Verknüpfung mit Regional- und Fernverkehr
  • Abstimmung mit der Stadt Stuttgart
  • Zusammenarbeit mit EnBW bzgl. der integrierten Infrastruktur (Serviceoptimierung etc.)
  • Vergleich mit dem Einsatz von elektromobilen Flotten in Berlin bzw. in anderen Regionen
  • Teilnahme an der wissenschaftlichen Begleitforschung

Inhalte und Vorgehensweisen des Projektes

Mit dem Ende 2011 abgeschlossenen Projekt “e-Call a Bike Stuttgart” wurde ein Pedelec-Verleihsystem der ersten Generation in das bestehende öffentlich zugängliche Fahrradverleihsystem Call a Bike integriert. Während sich der Ansatz der integrierten Infrastruktur (Station nutzbar für Pedelecs und Scooter) als sehr vielversprechend erweist, sind die Ergebnisse und Erfahrungen zur Nutzung der Pedelecs ernüchternd. Die Verknüpfung von nutzerfreundlicher Verleih /Verschließtechnologie mit einfacherer und sicherer Ladetechnologie von Verleihpedelecs im öffentlichen Raum stellt extrem komplexe Anforderungen an die Infrastruktur (Pedelecs, Abstellplätze, Schlösser). Marktgängige Pedelecs sind für diese Systeme nicht geeignet.

Die bereits aufgestellte Infrastruktur (Terminals von EnBW) eignet sich sehr gut für eine Integration von e-Fahrzeugen im Carsharing. Die Effizienz der Infrastruktur kann damit erhöht werden. Ein wichtiges Einsatzgebiet elektrischer Fahrzeuge in der Phase der Marktvorbereitung als auch des Markthochlaufs werden Flottenangebote im Sharingmodus sein. In Stuttgart können die Fahrzeuge ausgiebig getestet und von unterschiedlichen Kundengruppen genutzt werden. Zentraler Ansatz der DB AG ist dabei, mit Hilfe neuer, flexibler Bausteine den öffentlichen Verkehr insgesamt attraktiver zu machen und den Modal Split zu Gunsten von Bussen und Bahnen zu erhöhen.

Laufzeit

1. Januar 2012 – 30. Januar 2015

Ort

Stadt Stuttgart

Links

http://www.dbfuhrpark.de
 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Knie
DB Rent GmbH
10179 Berlin
T. +49 030 297 30603
F. +49 030 297 30661
[email protected]

Partner des Projektes

DB Rent GmbH/DB FuhrparkService GmbH